Stiftung Zukunftskinder

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Danksagung

All unsere Aktionen und Gruppen könnten wir natürlich nicht ohne finanzielle Mittel durchführen.

Dafür möchten wir uns bei der evangelischen Kirchengemeinde bedanken.

Doch um mehr als nur die Basis zu ermöglichen und die großen Highlights zu verwirklichen, bekommen wir zusätzlich noch Unterstützung von der Stiftung Zukunftskinder. Bei dieser möchten wir uns ganz herzlich für die Hüpfburg, die Schaukel im Gemeindezentrum West, den Jugendtag, die Engeljacken und vieles, vieles mehr bedanken.

Denn ohne diese könnte die Kinder- und Jugendarbeit nicht in dieser Form stattfinden. Für mehr Informationen zur Stiftung gibt es hier die Homepage.

geschrieben von Luana

Stiftungssatzung

Präambel

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ratingen hat durch Beschluss vom 11.04.2005 die Zukunftskinder – Stiftung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit errichtet und ihr diese Satzung gegeben. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Kirchengemeinde.

Alle Personen, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelischen Kirchengemeinde Ratingen fördern wollen, sind herzlich eingeladen durch Zustiftungen, Einbringung von Stiftungsfonds, Vermächtnissen und Spenden dieses Werk zu unterstützen.

§ 1

Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung

(1)        Die Stiftung trägt den Namen „Zukunftskinder – Stiftung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit“.

(2)        Sie ist eine unselbständige kirchliche Stiftung mit Sitz in Ratingen.

§ 2

Gemeinnütziger, kirchlicher Zweck

(1)        Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

(2)        Zweck der Stiftung ist die materielle und ideelle Unterstützung der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Kirchengemeinde Ratingen.

(3)        Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung aller Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit.

(4)        Sie fördert die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen

(5)        Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(6)        Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Stifter und ihre Erben haben keinen Rechtsanspruch auf Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

(7)        Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Stiftungsvermögen

(1)        Das Stiftungsvermögen beträgt 600,00 €. Es wird als Treuhandvermögen der Evangelischen Kirchengemeinde Ratingen verwaltet.

(2)        Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Dem Stiftungsvermögen wachsen die Zuwendungen Dritter zu, die dazu bestimmt sind.

§ 4

Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

Die Erträge des Stiftungsvermögens und die dem Vermögen nicht zuwachsenden Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszweckes zu verwenden.

§ 5

Rechtsstellung der Begünstigten

Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung nicht zu.

§ 6

Stiftungsrat

(1)        Organ der Stiftung ist der Stiftungsrat.

(2)        Der Stiftungsrat besteht aus sechs Mitgliedern, die vom Presbyterium gewählt werden. Mindestens vier Mitglieder müssen die Befähigung zur Mitgliedschaft im Presbyterium haben. Mindestens ein Mitglied muss,  höchstens drei Mitglieder sollen dem Presbyterium angehören.

(3)        Der Stiftungsrat wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende/ einen Vorsitzenden und deren/ dessen Stellvertretung.

(4)        Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsrates beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich. Mitglieder des Stiftungsrates können vom Presbyterium aus wichtigem Grund abberufen werden.

(5)        Die Mitglieder des Stiftungsrates sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen dürfen keine Vermögensvorteile zugewendet werden.

(6)        Für die Einladung und Durchführung der Sitzung gelten die Bestimmungen der Kirchenordnung für Presbyterien sinngemäß.

(7)        Der Stiftungsrat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

§ 7

Rechte und Pflichten des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat hat im Rahmen dieser Satzung den Willen der Stifter so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgabe ist insbesondere

a)         die Verwaltung des Stiftungsvermögens einschließlich der Führung von Büchern und der Aufstellung des Jahresabschlusses, soweit dies nicht dem Verwaltungsamt übertragen ist.

b)         Die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens.

c)         Die Fertigung eines ausführlichen Jahresberichtes einschließlich des Nachweises der Mittelverwendung zur Vorlage an das Presbyterium und die Stifter.

d)         Die jährliche Einladung der Stifter zu einer Zusammenkunft.

§ 8

Rechtsstellung des Presbyteriums

(1)        Unbeschadet der Rechte des Stiftungsrates wird die Gesamtleitung der Stiftung vom Presbyterium wahrgenommen.

(2)        Dem Presbyterium bleiben folgende Rechte vorbehalten:

a)   Vertretung der Stiftung bei notariellen Erklärungen. Bevollmächtigungen sind möglich.

b)   Änderung der Satzung.

c)   Auflösung der Stiftung.

d)   Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von besonderer Wichtigkeit, die in ihrer

Bedeutung über die laufende Verwaltung der Stiftung und ihres Vermögens hinausgehen. Hier-

zu gehören alle Zustiftungen mit Auflage (z.B. Grablegate) sowie alle aufsichtlich zu genehmi-

genden oder anzuzeigenden Angelegenheiten (z.B. Grundstücksangelegenheiten und Erbschaften).

(3)        Entscheidungen des Stiftungsrates kann das Presbyterium aufheben, wenn sie gegen diese Satzung, die

Bestimmungen des Gemeinnützigkeitsrechts oder andere Rechtsvorschriften verstoßen.

(4)        Presbyterium und Stiftungsrat sollen sich um einvernehmliches Handeln bemühen.

§ 9

Anpassung an veränderte Verhältnisse

Verändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks vom Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann er einen neuen Stiftungszweck beschließen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 3/4 der Mitglieder des Stiftungsrates und der Bestätigung durch das Presbyterium. Der neue Stiftungszweck hat gemeinnützig und evangelisch-kirchlich zu sein und muss der Kirchengemeinde zugute kommen.

§10

Auflösung

Der Stiftungsrat kann dem Presbyterium die Auflösung der Stiftung mit einer Mehrheit von 3/4 seiner Mitglieder vorschlagen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen.

§ 11

Vermögensanfall bei Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung fällt das Vermögen an die Evangelische Kirchengemeinde Ratingen, die es unmittelbar und ausschließlich für Aufgaben der Kirchengemeinde zu verwenden hat.

§ 12

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Erteilung der kirchenaufsichtlichen Genehmigung, die auch für Satzungsänderungen erforderlich ist, mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.

Ratingen, den 11. April 2005

Konzeption der Kinder- und Jugendarbeit

Die Stadt Ratingen ist eine zentral gelegene Stadt in der Nähe von Düsseldorf. Sie hat über 92.000 Einwohner, davon sind ca.
11.700 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren. Die Evangelische Kirchengemeinde Ratingen ist die größte der fünf evangelischen
Kirchengemeinden im Stadtgebiet.
Sie gliedert sich in die Bezirke Mitte/Süd, Tiefenbroich, Ost und West.
Die jeweils konkrete Ausgestaltung der Arbeit findet in den fünf Gemeindezentren statt. Sie richtet sich nach den durch die Gemeindeleitung
vorgegebenen Zielen, den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen vor Ort, dem sozialen Umfeld, den gewachsenen Strukturen und den räumlichen Gegebenheiten.
Die Arbeit wird durch hauptamtliche, pädagogisch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleitet und von Ehrenamtlichen unterstützt.
In der nachfolgend dargestellten Konzeption für die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde sind die Ziele der Jugendarbeit formuliert und das Spektrum möglicher Angebotsformen dargelegt.
„Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach
zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch:
Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und
segnete sie. “(Markus 10, 13-16)
Kinder und Jugendliche gestalten die Zukunft der Kirchengemeinde mit.
Kinder und Jugendliche treffen sich in Räumen, die von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt werden. Hier finden sie Ansprechpartner,
die sie in ihrer Lebenssituation begleiten und sie mit dem christlichen Glauben vertraut machen. Die Kinder- und Jugendarbeit nimmt eine wichtige Funktion in der Zeit des Erwachsenwerdens ein. Daher erfordert sie von den hauptamtlichen pädagogischen und theologischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe fachliche und persönliche Kompetenz.
Angesichts der zunehmenden Orientierungslosigkeit in der Vielfalt der Lebensgestaltungsmöglichkeiten bietet die Kirche fest verankerte

Werte. Somit fungiert die Kinder- und Jugendarbeit als ein Ruhepol, der Halt, Werte und Orientierung bietet. Sie macht Kindern und  Jugendlichen ab fünf Jahren ungeachtet ihrer Herkunft ein Angebot ihre Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten.
Dabei orientiert sie sich an christlichen Grundsätzen und berücksichtigt pädagogische Erfordernisse. Sie begleitet kontinuierlich und verlässlich Kinder und Jugendliche in ihren Entwicklungsphasen bis zum Erwachsenwerden.
Sie hält Kontakt zu Eltern und anderen Bezugspersonen. Kinder und Jugendliche erhalten die Möglichkeit mitzuarbeiten, mitzuentscheiden, Ideen einzubringen und zu lernen Verantwortung vor Gott, den Menschen und sich selbst zu übernehmen.
Dies geschieht in gemeinschaftsfördernden Kinder- und Jugendgruppen, Offener Arbeit, Projekten und Workshops, religionspädagogischen
Angeboten, Gottesdiensten, Aktionstagen und Kinder- und Jugendfreizeiten.
Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, fördern wir ehrenamtliches Engagement. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
werden auf ihre Tätigkeiten sorgfältig vorbereitet, geschult und begleitet.
Die Kinder- und Jugendarbeit bildet einen wichtigen Arbeitsbereich innerhalb der Kirchengemeinde und kooperiert mit anderen
Gemeindegruppen, Verbänden und Institutionen.

Aktionen der Stiftung

 

Eine Reise um die Welt

Bei dieser Aktion haben über 100 Kinder viele spannende Abenteuer rund um die Welt erlebt. Den Kindern wurden typische Bräuche, Geschichten, Lieder, Spiele und Bastelarbeiten aus den unterschiedlichsten Ländern gezeigt. Es waren Menschen unterschiedlicher Herkunft an dem Projekt zu beteiligen. Spiele und Aktionen im Garten und im Wald fanden statt: so z.B. Erlebnispädagogik, Nachtwanderungen, Lagerfeuer. Wir haben Mitarbeiter aus Russland, der Türkei und Afrika gewinnen können. Außerdem stellten wir noch die Länder Australien und Nepal vor. Die Reise um die Welt fand am 5. und 6. Mai 2006 statt und wurde von über 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet.

Kinderferientage

In einer Ferienwoche in den Sommerferien 2006 wurde mit 30 teilnehmenden Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren das Thema (Selbst-) Vertrauen erarbeitet. Ziel des Projektes war es: Kinder für den eigenen Weg, eigene Wünsche zu begeistern, Kinder vor dem „Markenkult“ zu stärken, Kinder zum Teamdenken zu animieren, Selbstvertrauen zu stärken, ihre eigene Stellung in der Gruppe zu stärken und Teamfähigkeit zu verbessern.

Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Die Jugendlichen wurden in folgenden Bereichen geschult: Inhaltliche und methodische Gestaltung von Gruppenstunden, pädagogische und psychologische Grundfragen, viele Ideen und Spielvorschläge, mit denen man Kinder und Jugendliche begeistern kann.

Antigewalttraining Cool sein – Cool bleiben

Jugendliche erleben immer häufiger Gewalt. Sie kennen alle Mobbing, Abzocke und Rassismus. Wie können sich Jugendliche dagegen wehren? Welche Möglichkeiten haben sie, „NEIN“ zu sagen, und wie können sie Gewalt verhindern? Diese Fragen wurden beim Jugendtag am 18. August 2007 bearbeitet. In verschiedenen Workshops, Übungen und Aktionen lernten über 200 Jugendliche, der Gewalt zu widerstehen. Höhepunkt des Jugendtages war eine Theateraufführung mit Comic-on, einer Sketch-Comedy zu Rassismus, Gewalt und Abhängigkeiten.

Kinderübernachtungsaktion

Bei der Aktion 2007 waren über 100 Kinder auf den Spuren der ersten Christen und ihrer Geheimzeichen. Die Kinder ermittelten mit Kalle Blomquist, Sharlock Holmes und Mrs Marple und lernten moderne Detektivarbeit kennen. Wir lösten mit echten Detektivausrüstungen einen Fall und ermittelten als Umweltdetektive. Die Abenteuer der Detektive erlebten Kinder zwischen 5 und 12 Jahren vom 24. bis 25. August. Diese Aktion wurde von über 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet.

Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich oft wöchentlich für Kinder und Jugendliche, indem Sie Kindergruppen betreuen. Darüber hinaus helfen diese Jugendlichen bei den verschiedenen größeren Aktionen mit. Um Kinder betreuen zu können, ist es wichtig, gut ausgebildet zu sein und in schwierigen und kritischen Situationen richtig zu reagieren. Das lernen die Mitarbeiter auf einem Wochenendseminar. Hier werden die Betreuer je nach Erfahrung geschult.. Die Jugendlichen tragen die Fahrtkosten und bringen etwas zu Essen mit. Die Jugendarbeit der Kirchengemeinde muss die Kosten für das Haus und die restliche Verpflegung sowie geringe Materialkosten tragen.

Kindertheaterstück „PappSatt“ des Theaters Comic-On am 18.1.2008 in Stadttheater.

“Pappe satt!” – ein Kindermusiktheater zum Thema “Übergewicht”

Die zunehmende Anzahl von übergewichtigen Kindern ist alarmierend. Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche ist übergewichtig. Die Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. ”Unsere Kinder essen zu viel fettreiche Lebensmittel und bewegen sich zu wenig,” so Bundesverbraucherministerin Renate Künast (….). Passt Fernsehen besser zu Fritten als zu frischem Salat? Ist eine Playstation cooler als ein Bolzplatz? Bedeutet “fast food” dass es nur fast Lebensmittel sind? In einer außergewöhnlich subtilen Inszenierung bringt “Pappe satt!” die komplexen Themen Ernährungsverhalten, Übergewicht (Adipositas) und Bewegungsmangel auf die Bühne und vor allem zu den Kindern. “Pappe satt!” überzeugt durch eine frische, dynamische Handlung, mit viel Musik und jede Menge Spaß. Die spannende Handlung bietet den Kindern Raum zur Reflexion und zeigt gleichzeitig Lösungsansätze. Frieda ist dick und leidet sehr darunter. Leon hängt nur noch träge und schlapp vor der Glotze ab. Seit ihrer Begegnung mit der schönen Wellnessa, dem tollpatschigen Beppo und dem mysteriösen Herrn M. hat sich in Friedas und Leons Leben alles verändert. Es ist noch gar nicht solange her, da konnte sich Leon ein Leben ohne Fußball gar nicht vorstellen. Und Frieda war noch schlank, unternehmungslustig und zufrieden. Früher waren sie die besten Freunde und jetzt unternehmen sie gar nichts mehr zusammen. Was ist bloß mit den beiden passiert? Sind sie etwa in eine geheime Mission verwickelt worden? Die kleinen und großen Zuschauer werden auf unkomplizierte Weise zur bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Ess- und Freizeitverhalten angeregt. “Pappe satt!” ein fantasievolles Kindermusiktheater für Kids ab 5 Jahren und eine spannende Reise vom “Kopf bis in den dicken Zeh!” Das Musical ist so konzipiert, dass es für den Unterricht zahlreiche Anknüpfungspunkte bietet. Nach der Aufführung bekam jedes Kind einen Apfel. Die Äpfel wurden von Bauer Benninghoven gespendet.

 

Jahresberichte

 

Jahresbericht 2005

Anfang 2005 diskutierte der Jugendausschuss unserer Kirchengemeinde die Notwendigkeit der Errichtung einer Stiftung, um auch in den kommenden Jahren, trotz finanzieller Engpässe und gekürzter Zuschüsse eine adäquate Kinder- und Jugendarbeit gewährleisten und einzelne Projekte unterstützen zu können. Nach der Zustimmung des Presbyteriums begannen Wochen des intensiven Vorbereitens, u. a. wurde ein Flyer gestaltet, eine Homepage (www.zukunftskinder.net) erstellt und eine Konzeption erarbeit. Als diese schließlich von Presbyterium und Landeskirche genehmigt wurde, konnte der Stifterrat am 19.10.2005 seine Arbeit beginnen. Leider konnten wir bislang trotz aller Bemühungen niemand Außenstehendes für dieses Gremium gewinnen, so dass sich vorerst folgende Personen zur Verfügung stellten und vom Presbyterium bestätigt wurden: Frau Laumen (Vorsitzende/Hauptamtliche Jugendleiterin in Mitte/Süd), Herr Pfarrer Schulte (stellv. Vorsitzender), Herr Fröschl (Presbyter/Ost), Herr Prof. Dr. Sauthoff (Presbyter/West), Herr Geschwandtner (Hauptamtlicher Jugendleiter in West u .Tiefenbroich) undmFrau Albrecht (Presbyterin/Tiefenbroich). Die Stiftung verfügte über ein Anfangskapital in Höhe von 600 Euro durch eine Einlage der Kinder- und Jugendarbeit der einzelnen Bezirke. Durch Aktionen in der Gemeinde (Stadtkirchenfest in Mitte, Hobbyausstellung Kreadieschen in Tiefenbroich, Kabarettabend in West) konnten wir zur Aufstockung des Kapitals beitragen. Außerdem konnten wir fünf Stifter und zehn Spender für die Stiftung gewinnen, so dass wir zum Jahresende über ein Stifterkapital von 10.251,34 Euro und Spenden in Höhe von 1.092,91 Euro verfügten. Für den 2. November 2005 hatten wir in der örtlichen Presse und durch persönliche Einladungen zu einer Informationsveranstaltung in das Haus am Turm eingeladen. Der Abend gliederte sich in zwei Teile, im ersten wurden allgemeine Informationen zum Thema Stiftung durch die von uns eingeladenen Referenten (Herr Seils vom Landeskirchenamt und Herr Martin von der ‚Deutsche Stiftungsagentur’) vermittelt und Fragen der Anwesenden beantwortet. Im zweiten Teil stellten wir dann speziell unsere Stiftung „Zukunftskinder“ vor. Es war ein Abend in angenehmer Atmosphäre, abgerundet durch ein musikalisch Programm Dank Herrn Ufermann am Flügel. Unser erster Stifterabend fand am 1.Dezember 2005 in der Versöhnungskirche in Ratingen West statt. Auch hier hatten sich die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit – genau wir zur obigen Veranstaltung – viel Mühe mit der Gestaltung des Abends gemacht. Die zahlreich erschienen Gäste erwartete ein buntes Programm mit viel Musik, u. a. sang der Gospelchor Ratingen West unter Leitung von Martin Hanke, eine Powerpoint Präsentation aus den einzelnen Bezirken über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wurde gezeigt und die Kabarett/Theatergruppe der Jugendlichen aus Ratingen West präsentierte verschiedene Sketche. Für Essen und Trinken war natürlich auch gesorgt und zum absoluten Höhepunkt kam die Veranstaltung, als Herr Pfarrer Frank Schulte die ersten Urkunden den anwesenden Stiftern überreichen konnte. Alle Gäste und Mitwirkenden äußerten sich äußerst positiv über diese gelungene Veranstaltung und so war sie ein schöner Ausklang zum Jahresende. Nochmals recht herzlichen bedanken möchten wir uns bei allen, die unsere Arbeit – in welcher Form auch immer – im vergangenen Jahr unterstützt haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Jahr 2006.

Jahresbericht 2006

Im Jahre 2006 lag der Schwerpunkt der Arbeit des Stifterrates in der Öffentlichkeitsarbeit. Mit regelmäßigen Beiträgen in den Gemeindebriefen, Vorstellung der Stiftung auf Gemeindeveranstaltungen und in Gemeindegruppen, mit Presseartikeln, einem Stand auf dem Marktplatz und Ständen und Aktionen auf den Gemeindefesten konnten viele Menschen interessiert und zur Unterstützung der Stiftung gewonnen werden. Das belegt auch der Umstand, dass es sich bei den Zustiftungen bis auf zwei große Zustiftungen von 15.000,- € und 5000,- € um Beträge zwischen 5,- € und 1500,- € handelt. Viele Kollekten bei Trauungen, Taufen und Beerdigungen wurden für die Stiftung gesammelt. Ebenfalls haben einige Privatpersonen bei ihren Geburtstagsfeiern oder Jubiläen für die Stiftung gesammelt.  Im Jahre 2006 konnte das Stiftungskapital um 39.575,76 €aus privaten Zustiftungen und um 9050,26 € aus einer weiteren Zustiftung der Kirchengemeinde aus Rücklagen erhöht werden. Damit ergibt sich Ende 2006 ein Gesamtkapital im Stiftungsvermögen von 59.377,36 €.  Weiterhin gingen Spenden in Höhe von 3.289,42 € ein. Aus den Spenden wurden die Kinderferientage und die Kinderübernachtungsaktion finanziert,  Und so konnten wir dann auch zum zweiten Stifterabend am 30. November 2006 in der Friedenskirche in Ratingen Ost viele Zustifterinnen und Zustifter sowie Spenderinnen und Spender einladen. Hier zeigte sich zum wiederholten Mal, wie viel Leben die Stiftung in die Gemeindearbeit bringt. Zu Ehren der bisherigen Stifter und Spender präsentierte die Jugend ein buntes Programm, das keine Wünsche offen ließ. Neben dem musikalischen Teil des Abends, der aus Chor und Sologesang mit Gitarrenbegleitung bestand, strapazierte unter anderem die Kabarettgruppe „Ganz Anders“ die Lachmuskeln der Gäste mit ihren ironischen Gedanken zur Jugendkultur. Außerdem gab es Informationen über die Jugendarbeit, erfolgreiche Projekte und geplante Aktionen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Da das Programm von Jugendlichen gestaltet wurde, und so ihre Ansichten, Meinungen und Wünsche in der Gestaltung des Abends zum Ausdruck kamen, entstand ein intensiver Kontakt zwischen den Generationen. Diese Begegnung der Generationen, das Verstehen dessen, was dem Anderen wichtig ist, eröffnet eine neue Qualität in der Gemeindearbeit, die ein noch größerer Erfolg ist als die finanzielle Entwicklung der Stiftung.  Recht herzlichen bedanken möchten wir uns bei allen, die unsere Arbeit – in welcher Form auch immer – im vergangenen Jahr unterstützt haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Jahr 2007.

Jahresbericht 2007

Im Jahre 2007 lag der Schwerpunkt der Arbeit des Stifterrates in der Bildungssarbeit. Der Stiftung gelang es durch Spenden und Stiftungserträgen von 4873,34 € drei große Projekte der Kinder- und Jugendarbeit zu finanzieren: 1. Antigewalttraining „Cool sein – Cool bleiben“ für Jugendliche: Jugendliche erleben immer häufiger Gewalt. Sie kennen alle Mobbing, Abzocke und Rassismus. Wie können sich Jugendliche dagegen wehren? Welche Möglichkeiten haben sie, „NEIN“ zu sagen, und wie können sie Gewalt verhindern? Diese Fragen wurden beim Jugendtag am 18. August bearbeitet. In verschiedenen Workshops, Übungen und Aktionen lernten über 200 Jugendliche in verschiedenen Workshops, der Gewalt zu widerstehen. Höhepunkt des Jugendtages war eine Theateraufführung mit Comic-on, einer Sketch-Comedy zu Rassismus, Gewalt und Abhängigkeiten. 2. Kinderübernachtungsaktion: Bei der diesjährigen Aktion wandelten 106 Kinder auf den Spuren der ersten Christen und entdeckten ihre Geheimzeichen. Die Kinder ermittelten mit Kalle Blomquist, Sharlock Holmes und Mrs Marple und lernten moderne Detektivarbeit kennen. 3. Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich oft wöchentlich für Kinder und Jugendliche, indem Sie Kindergruppen betreuen. Darüber hinaus helfen diese Jugendlichen bei den verschiedenen größeren Aktionen mit. Um Kinder betreuen zu können, ist es wichtig, gut ausgebildet zu sein und in schwierigen und kritischen Situationen richtig zu reagieren. Das lernten die Mitarbeiter auf einem Wochenendseminar. Hier wurden die Betreuer je nach Erfahrung geschult.  Zur Finzierung dienten auch einige weitere Aktionen, so die Marktplatzaktion in Frühjahr, an der sich auch viele Ehrenamtliche aus der Kinder- und Jugendarbeit beteiligten. Witerhin gab es eine Spendenbriefaktion vor Weihnachten und einen Stand auf dem Ratinger Weihnachtsmarkt.  So konnte im Jahre 2007 das Stiftungskapital um 23.970,62 €  aus Zustiftungen erhöht werden. Damit ergibt sich Ende 2007 ein Gesamtkapital im Stiftungsvermögen von 83.347,98 €.  Auch wurden zum dritten Stifterabend am 15. November 2007 im Haus am Turm viele Zustifterinnen und Zustifter sowie Spenderinnen und Spender einladen. Recht herzlichen bedanken  möchten wir uns bei allen, die unsere Arbeit – in welcher Form auch immer – im vergangenen Jahr unterstützt haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Jahr 2008.

Jahresbericht 2008

Das Jahr 2008 stand unter dem Thema „gut drauf“. Unter diesem Motto wurden verschiedene Projekte zur gesunden Ernährung und Bewegung finanziert und durchgeführt. Zu nennen ist unter Anderem das Theater für Kinder im Januar, Fortbildungen für ehrenamtliche Jugendliche zur gesunden Ernährung und die Anschaffung von Bewegungsmaterialien. Neben der wichtigen Bewusstseinsbildung bei Kindern und Jugendlichen hat das Themenjahr auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit gebracht.  Im Jahre 2008 konnte das Stiftungskapital aus Zustiftungen um 28.556,74 €  auf 111.904,72 €. erhöht werden. Weiterhin gingen Spenden in Höhe von 3.719,72 € und Zinserträge von 3.532,90 € ein. Dieses gute Jahresergebnis wurde durch viele treue Spender, die uns immer wieder unterstützt haben, sowie durch Kollekten bei Seniorenfeiern, Trauungen, Taufen und Beerdigungen erzielt. Auch die Erlöse aus der Adventssammlung wurden der Stiftung zugeführt. Noch nicht gebucht ist eine vom Presbyterium bereits angenommene Erbschaft für die Stiftung von 20.000,- €.  Als Dankeschön wurden alle Spender und Stifter zu einem mehrgängigen Menü in das Gemeindezentrum an der Talstraße eingeladen. Hier zeigte die Jugend was sie kann und verwöhnte die über dreißig Gäste mit gutem, selbst zubereiteten Essen und zuvorkommenden Service.  Recht herzlichen bedanken möchten wir uns bei allen, die unsere Arbeit – in welcher Form auch immer – im vergangenen Jahr unterstützt haben und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Jahr 2009.

Der Stifterrat

siehe Flyer

 

Warum der hauptamtliche Pädagoge unerlässlich ist.

 

Pädagogik (griechisch, „pais“ = das Kind und „àgo“ = ich führe, leite) bedarf fundierter Methoden und Handlungsmöglichkeiten die positiv auf das Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen einwirken. Das Ziel jedes Pädagogen ist das Kind zu einer individuellen, gemeinschaftsfähigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeit zu erziehen. Dieses Ziel kann man nur erreichen indem man, auf Vertrauen basierende, Beziehungen aufbaut und die Bedürfnisse sowie die Entwicklungsaufgaben eines Kindes erkennt, fachkundig auf sie eingeht und situationsorientiert mit den Kindern und Jugendlichen arbeitet. Die Erziehung eines Kindes ist nicht mit dem Erreichen des achtzehnten Lebensjahrs abgeschlossen, deshalb müssen Jugendliche die Möglichkeit bekommen, langfristig Bezugspersonen in der Kinder- und Jugendarbeit zu finden, die sie bis zum endgültigen „Erwachsenwerden“ begleiten. Auf wichtige Meilensteine des Erwachsenwerdens bin ich, während meiner halbjährigen Tätigkeit in der Kinder und Jugendarbeit, bereits gestoßen wie zum Beispiel die niedrige Frustrationstolleranz eines achtjährigen Mädchens, die ihr in Zukunft im Weg stehen würde wenn keine pädagogischen Methoden angewendet werden würden um ihr beim Überwinden dieses Defizits zu helfen. Oder die Wahl des richtigen Berufs eines Jugendlichen, der Hindernisse seitens seiner Schule erfährt und diese wahrscheinlich sehr schwer überwinden könnte ohne pädagogische Hilfestellungen.

Auch ist es sehr wichtig etwas über die politische, ethische und philosophische Einstellung zu erfahren um Kindern und Jugendlichen elementare Werte der Gesellschaft zu vermitteln und ihnen dabei zu helfen eine Rolle in der Gesellschaft einzunehmen. Nur wenn man Kinder und Jugendliche genau kennenlernt, weiß man welche Lebenssituationen ihnen Schwierigkeiten bereiten, wo sie Hilfe brauchen, wo ihre Stärken liegen und welche Förderung am geeignetsten ist. Um dies alles zu erreichen, ist hauptamtliche pädagogische Arbeit nicht nur wichtig sondern unverzichtbar.